bahnhof lindau
 

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Wird die Republik per Bahnstreik lahmgelegt? Nein!
Doch es gibt den Versuch, das Streikrecht lahmzulegen!

Die Streikzeitung Nr. 5 Sonderausgabe Mai 2015



PRESSEERKLÄRUNG

Was beim EuroCity München-Lindau-Zürich in Lindau zeitlich eingespart wird,
soll im Kanton St. Gallen wieder verlangsamt werden.


Die aktuelle Ausgabe der „Schweizer Eisenbahnrevue“ (SER) berichtet davon, dass zum Fahrplanwechsel im Dezember 2015 die Schweizer Bundesbahnen SBB planen, die Fahrzeit der EC-Züge von Zürich über Lindau nach München und wieder zurück auf dem Streckenabschnitt zwischen Zürich und St. Gallen durch die Hinzunahme der zwei neuen Haltestellen Wil und Gossau/SG um rund sieben Minuten zu verlängern werden.        >>>> weiter  >>>   




Die STREIKZEITUNG

Nr.1
Die 7 Totschlagargumente gegen die GDL und die Antworten der Streikzeitung


Nr. 2
Die Mär von der "bedrohten Grundversorgung" Das Streikrecht und das italienische Beispiel


Nr.4
Ja zum GDL Arbeitskampf. Nein zum Tarifeinheitsgesetz.
Ein Kampf, der uns alle angeht!



Das Streikrecht verteidigen! GDL-Streik und Tarifeinheitsgesetz

BESTELLEN! VERTEILEN!! SOLIDARISIEREN!!!
Die STREIKZEITUNG wird unterstützt von....


Presseerklärung zu den Bodengiften auf der Insel Lindau

Durch eine Sendung des Bayerischen Rundfunks wurde erneut darauf hingewiesen, dass auch das Bahngelände auf der Insel Lindau deutlich mit giftigen Altlasten wie beispielsweise dem Krebs erregenden Arsen kontaminiert ist. Nur bei Grundwasserhochständen gelängen davon geringe Anteile mit einer ungefährlichen Konzentration in den Bodensee, so unisono das Landratsamt Lindau sowie das Management der Deutschen Bahn AG. Die Ursache der Rückstände läge im früheren rund 120 Jahre dauernden Dampflokbetrieb seit 1854.            >>>>> weiter >>>>


Presseerklärung zum Lindauer Jahrmarkt

Bezug: Lindauer Jahrmarkt 2013 und "Stadträte gehen auf die Bahn-Manager zu" in der Lindauer Zeitung vom 28.10. 2013

Wieder einmal steht der Lindauer Jahrmarkt vor der Türe und die Vorfreude ist groß. Wieder einmal auch droht Lindau deshalb, von einer Autowelle überrollt und zugeparkt zu werden.


Der "Spiegel.de" hat ein äußerst einseitiges, tendenziöses Video
über die Lindauer und ihren Inselbahnhof ins Net gestellt.

Darauf haben zwei Kenner der Materie geantwortet.

» Der technische Berater der „Initiative Bodensee-S-Bahn“ Paul Stopper

» Beauftragte für Lindau im Pro Bahn Landesverband Bayern Christian Moritz



Broschüre - Der Bahnhof bleibt. (Fassung 1)
Mit Beiträgen von:
Wolf Drechsel Klaus Gietinger Wolfgang Hesse Andreas Kleber
Heiner Monheim Karl Schweizer Winfried Wolf


Presseerklärung vom Juli 2011
Das Management der Deutschen Bahn AG erwartet bis November 2011 eine Lindauer Entscheidung, wo in Zukunft der Hauptbahnhof der Stadt liegen soll -


Bahn will Entscheidung über künftigen Bahnhof
Lindau, 1. Juni 2011
Dialog zwischen Stadt, Bahn und Land wird fortgesetzt Im Rahmen einer Stadtratssitzung informierte die Deutsche Bahn die Stadt Lindau.


Stadtratsbeschluss 15. Januar 2004
Verehrskollaps am Berliner Platz


Bahnhofskongress Lindau
1. September 1998 Referate von Andreas Kleber und Dr. Egon Grund



Offener Brief Lindauer Gewerbetreibender 2001
"Die Insel Lindau nicht weiter schwächen - den Hauptbahnhof auf der Insel belassen"


Deutscher Gewerkschaftsbund DGB in Lindau für Verbleib
des Bahnhofes auf der Insel



Ein unverzichtbares Stück verkehrlicher Infrastruktur
Stellungnahme des Landesverbandes des Bayerischen Einzelhandels e.V., Bezirk Schwaben, zur Bahnhofsdiskussion Lindau


Resolution des Lindauer Bahn-Kongresses am 19. September 1998


Stadt Lindau verschenkte Grundstücke und Gebäude



Ergebnisse der beiden Bürgerentscheide in Zahlen

Kombilösung am 11.12.2011

Bitte klicken

  HBF - Reutin am 18.03.2012




Solange abstimmen, bis das Ergebnis stimmt?

7 Falschaussagen & 7 Sachantworten

Warum ein Hauptbahnhof Lindau-Reutin dem Schienenverkehr und den Menschen in Lindau
– auf der Insel und auf dem Festland – schadet
1.Falschaussage:
Am 18. März 2012 „geht es um (…) einen erstmaligen fairen Bürgerentscheid über die Standortvariante eines Hauptbahnhofs in Reutin mit Schienenanbindung der Insel.“ Es handelt sich dabei „um eine Jahrhundertentscheidung der Stadt Lindau“. So Rainer Rothfuß, bis Ende 2011 OB-Kandidat der CSU in Lindau und inzwischen Sprecher der „Bürgerinitiative Hbf Reutin“.

Sachantwort:
Eine erste Jahrhundertentscheidung in Sachen Bahnhof Lindau gab es am 13. April 1851. Damals entschied die kgl. Bayerische Regierung, dass die Ludwig Süd-Nord-Bahn von Augsburg an den Bodensee nicht am Bodenseeufer, in Aeschach, sondern erst auf der Insel enden sollte. Der bayerische König weigerte sich, zur Einweihung zu kommen, als die Bahn noch in Aeschach endete. Die feierliche Einweihung der Bahn fand dann am 13. Juli 1854 auf der Insel in Anwesenheit des bayerischen Königs statt.

Heute sind laut Grundgesetz die Bürgerin und der Bürger Souverän. Demnach sollte die zweite Jahrhundertentscheidung in Sachen Bahnhof Lindau am 11. Dezember 2011 gefallen sein. An diesem Tag stimmten in einem Bürgerentscheid mehr als 60 Prozent der Abstimmenden für die „Kombilösung“ und damit für den Verbleib des Hauptbahnhofs auf der Insel und den Bau eines ergänzenden Bahnhofs in Reutin. Damit gab es bereits einen „erstmaligen“ und einen „fairen Bürgerentscheid“. Niemand erhob einen grundsätzlichen Einwand gegen das Verfahren. Niemand rief zum Boykott auf.

Wenn man jetzt einen neuen Bürgerentscheid organisiert, dann ist das verantwortungslos. In den Worten des Chefredakteurs der „Lindauer Zeitung (LZ)“, Dirk Augustin: „Da braucht sich niemand über sinkende Wahlbeteiligung zu wundern, wenn die Bürger das Gefühl bekommen, dass sie so oft abstimmen müssen, bis das Ergebnis passt. So macht man Bürger müde.“ (LZ vom 14.12.2011).


2.Falschaussage
Man konnte sich im ersten Bürgerentscheid nicht für einen Hauptbahnhof Reutin aussprechen. Deshalb ist ein neuer Bürgerentscheid mit einem klaren Votum pro und contra Reutin als Hbf wichtig.

Sachantwort:
Es gab in Lindau 15 Jahren lang Zeit, für einen Bürgerentscheid pro und contra Reutin. Eine Initiative zu einem solchen Entscheid gab es jedoch nicht – auch deshalb, weil der Ausgang ungewiss war. Stattdessen verließ man sich bei CSU, Bahn und Bayerischer Staatsregierung fast eineinhalb Jahrzehnte auf das undemokratische Verfahren, dass von oben entschieden werden sollte – durch die Bahn bzw. in München. Im Herbst 2011 wurde dann – im Wesentlichen durch Verkehrsminister Martin Zeil - der Kompromiß „Kombilösung“ entwickelt.

Die Deutsche Bahn AG erklärte, eine solche Lösung dann mittragen zu wollen, wenn die Lindauer Bevölkerung entsprechend entscheidet. Die CSU und ihr Kandidat Rothfuß propagierten ein „Nein“ und sahen darin ein indirektes Ja zu Reutin. In den Worten der „Lindauer Zeitung“: „Dass er selbst auf Plakaten und bei der Podiumsdiskussion die Lindauer aufforderte, Nein zu sagen, um Reutin möglich zu machen, erwähnt Rothfuß nicht.“ (LZ 24. 12. 2011).

Es liegt in der Natur eines Kompromisses, dass versucht wird, das reine Pro-Contra zu meiden. Wenn mehr als 60 Prozent für einen solchen Kompromiss stimmten und gleichzeitig das anspruchsvolle Quorum der Wahlbeteiligung deutlich erreicht wurde, dann ist das ein klares demokratisches Votum.     Hier die weiteren Fünf          >>>>



Presseerklärung

Von den gut 7800 Lindauerinnen und Lindauern, die sich am Bürgerentscheid aktiv beteiligten, hat sich eine deutliche demokratische Mehrheit von 61,03 % dafür entschieden, dass im Rahmen der „Kombilösung“ Lindaus Hauptbahnhof beim Stadtzentrum im Stadtteil Insel verbleibt und zusätzlich im Stadtteil Reutin innerhalb der nächsten sechs Jahre eine Bahnstation für Regional- und Fernzüge errichtet werden soll.             hier geht es weiter


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Sehr umfangreiche Broschüre
Texte und Argumente in der Debatte um den Inselbahnhof Lindau, um Reutin als neuen Hauptbahnhof und um die "Kombilösung"
Hier finden Sie:

Presseerklärungen

Lindau Kombilösung
Sechs Behauptungen und sechs Antworten

Referat von Wolf Drechsel
von der Gesellschaft für fahrgastorientierte Verkehrsplanung b.R.

Winfried Wolf
Eisenbahn, Bodenspekulation und Stadtzerstörung
Die Beispiele Lindau und Stuttgart










Aktionsgemeinschaft Inselbahnhof Lindau